Themenabend „Frühkindliche Bildung - Basis für Aufstiegschancen“

Christina Jantz-Herrmann u. Grant-Hendrik Tonne
 

Christina Jantz-Herrmann u. Grant-Hendrik Tonne

 

Der Saal der ,,Amtslinde‘‘ war ausgesprochen gut gefüllt, viele Interessierte wollten, auf Einladung der SPD im Kreis Osterholz, mit dem neuen niedersächsischen Bildungsminister Grant Hendrik Tonne über den Themenschwerpunkt der frühkindlichen Bildung zu diskutieren.

 

Bildungsminister Grant Hendrik Tonne füllt den Saal

Die Vorsitzende der SPD im Kreis Osterholz, Christina Jantz-Herrmann, zeigte sich in ihrem Eingangsstatement höchst erfreut über die gesellschaftliche Breite der anwesenden Gäste, die nicht nur aus Parteigenossen bestand, auch unzählige Kita-Leitungen, Bürgermeister und junge Eltern sowie ErzieherInnen waren unter den Zuhörern.

Tonne referierte zu Beginn über die Arbeit der neuen Landesregierung in den ersten Wochen, gab jedoch gleichzeitig einen Einblick über die zukünftigen Zielsetzungen denen sich das neue Kabinett um Ministerpräsident Stephan Weil verschrieben hat. Hierbei stehe das Credo im Vordergrund, dass Bildung kein Luxusgut sein darf. Gleichzeitig will die neue Landeregierung eine Steigerung der Qualität der Betreuungsangebote erzielen.

Ein Schwerpunkt der anschließenden Diskussion war die geplante Beitragsfreiheit für Kindertagesstätten. Zwar waren sich die anwesenden einig, dass dieser Schritt sinnvoll und notwendig ist, jedoch hinterfragten vor allem die anwesenden Bürgermeister wie die Finanzierung genau geplant ist. Es wurde offen befürchtet, dass die Kommunen am Ende auf einem Großteil der dazukommenden Kosten sitzen bleiben würden.

Außerdem wurde appelliert das die Einführung der Beitragsfreiheit nicht dazu führen darf, dass die Diskussion wie man die Qualität der Betreuungsangebote verbessern kann in den Hintergrund rückt, oder gar nach hinten verschoben wird. Tonne sicherte auf diesen Einwand hinzu, dass dies auf keinen Fall passieren wird.

Auch die Ausbildungsbedingungen für angehende Erzieherinnen und Erzieher wurden diskutiert und kritisiert. Tonne machte sich stark, dass die bisher vier jährige rein schulische Ausbildung um ,,Elemente der dualen Ausbildung‘‘ erweitert wird, eine Reform der ErzieherInnen-Ausbildung dürfe aber nicht auf Kosten der momentan sehr hohen Qualität der Ausbildung passieren, stellte er klar. Ziel einer solchen Reform müsse auch sein, ein Ausbildungsentgelt für ErzieherInnen einzuführen. Bisher zahlen ErzieherInnen für ihre eigene Ausbildung.

gut gefüllter Saal
 
    Arbeit     Bildung und Qualifikation     Familie
 

 


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