Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles diskutiert mit Bürgerinnen und Bürgern-Zukunft der Rente

v.l.n.r.Uwe Helmers, Vorsitzender SPD-Ritterhude; Christina Jantz-Herrmann, SPD-Kreisvorsitzende; Jürgen Kuck, Landtagskandidat; Bundesministerin Andrea Nahles
 

v.l.n.r.Uwe Helmers, Vorsitzender SPD-Ritterhude; Christina Jantz-Herrmann, SPD-Kreisvorsitzende; Jürgen Kuck, Landtagskandidat; Bundesministerin Andrea Nahles

 

Ritterhude - Rund 200 Interessierte folgten der Einladung der Osterholzer Bundestagsabgeordneten und SPD-Kreisvorsitzenden Christina Jantz-Herrmann und nutzten die Chance, im Ritterhuder Hamme Forum mit der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles, über Arbeit und Rente zu diskutieren.

Jantz-Herrmann eröffnete die Veranstaltung, in dem Sie Ihre Freude ausdrückte, die Bundesministerin Andrea Nahles nach Ritterhude geholt zu haben.

 

Gleichzeitig dankte sie Nahles für ihre geleistete Arbeit. Besonders zu nennen seien hier die Meilensteine Mindestlohn, Rente mit 63 und das Bundesteilhabegesetz, so Jantz-Herrmann. Weiter stellte sie inhaltlich fest: "Ziel muss es sein, unseren Lebensstandard auch im Alter zu sichern."

Nach einem kurzen Grußwort des Ortsvereinsvorsitzenden der SPD Ritterhude, Uwe Helmers, trat Bundesministerin Nahles ans Mikrofon. Sie begann ihre Ausführungen mit der Feststellung, auch ein besonderes Augenmerk auf die Erwerbsminderungsrente gelegt zu haben. Fortführend kritisierte sie die "Angstmacherei", die mit dem Thema Arbeit 4.0 ihrer Meinung nach betrieben wird. Das von vielen an die Wand gemalte Ende der Arbeit durch die fortschreitende Digitalisierung sei ihrer Meinung nach ein völlig unrealistisches Szenario. Nahles appellierte: "Nicht das Ende der Arbeit muss uns Angst machen, sondern wir müssen uns um die Veränderung intensiv kümmern". Hierfür stellte sie die Wichtigkeit von Weiterbildung in den Mittelpunkt. Nahles forderte in ihrem Statement auch einen Pakt für anständige Löhne, gerade bei den Mensch-zu-Mensch-Dienstleistungen sei viel zu tun. Auch müsste die Höhe der Mindestrente diskutiert und für eine angemessene Altersrente, auch z.B. für Alleinerziehende, insgesamt auf den Prüfstand gestellt werden.

Nach der Rede der Bundesministerin hatten die viele Gäste die Möglichkeit, ihre Fragen an Nahles zu richten. Hierbei wurde das Ausmaß der Kontroverse bei dem Thema Arbeit und Rente in der Bevölkerung deutlich. So reichten die Fragen von der Höhe der Rentenbeitragssätze über die Einbeziehung von Selbstständigen und Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung bis hin zur 35-Stunden-Woche.

Gegen 21:30 Uhr war die Diskussionsveranstaltung beendet. Als Botschaft des Abends blieb die Feststellung, dass die Grundlagen für eine gute, d.h. auskömmliche Rente in der aktiven Erwerbszeit gelegt werden. Ausserdem soll die gesetzliche Rentenversicherung weiter gestärkt werden, denn sie habe sich trotz Finanzkrise bewährt. Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales schloss mit dem Appell, die Veränderungen der Digitalisierung anzunehmen und sich aktiv um diese zu kümmern.

Zuschauerreihen von hinten

Es war eine sehr gut besuchte Veranstaltung im Ritterhuder Hamme Forum

 
    Arbeit     Bildung und Qualifikation     Demografischer Wandel     Familie     Sozialstaat
 

 


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